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Die neuen Gesichter im frisch gewählten Vorstand der Landesschüler*innenvertretung Hessen

Am Wochenende vom 24. bis 26. November 2023 trafen sich die Vertreterinnen der Stadt- und Kreisschülerinnenräte Hessens in Fulda, um auf der konstituierenden Sitzung des
Landesschüler*innenrats Hessens wichtige bildungspolitische Anliegen zu besprechen und vor
allem den neuen Vorstand zu wählen.

Die rund 840.000 Schülerinnen werden auch in diesem Geschäftsjahr von denselben Mitgliedern des geschäftsführenden Vorstands wie letztes Jahr vertreten. Gaston Liepach (Darmstadt-Stadt), Louise Terhorst (Rheingau-Taunus-Kreis) und Pia Rosenberg (Wetteraukreis) wurden erneut gewählt und somit in ihrer Arbeit bestätigt. Sie verzichten unter anderem zum Wohl der vereinfachten Kommunikation als auch der guten Zusammenarbeit im letzten Jahr auf eine klare Hierarchie und treten dementsprechend als Team und gleichberechtigte Landesschulsprecherinnen auf.

Landesschulsprecher Gaston Liepach findet nach seiner Wahl klare Worte für die Aufgabe als
Vertreter der hessischen Schüler*innen: „Wir brauchen deutlich mehr Realitätsbezug in der
Schule! Wir können nicht aus der Schule gehen, ohne die wichtigsten Sachen einmal gelernt zu
haben. Es braucht daher schnellstmöglich Aufklärung im Unterricht über alles wirklich Relevante
im Leben – von Steuern bis Ernährung.”.

Um auch die Interessen und Anliegen der hessischen Schülerinnen auf die Bundesebene weiterzutragen, wurden drei Bundesbeauftragte für die Bundesschülerkonferenz (BSK) gewählt. Der erfahrene und bereits langjährige Bundesbeauftragte Till Friese wird von zwei neuen Mitgliedern unterstützt. Nele Vogel und Marvin Schopf haben so wie Till Friese den klaren Auftrag der Landesschülerinnenvertretung erhalten, die Interessen und Forderungen auf Bundesebene
zu vertreten und die hessischen Positionen voranzutreiben. Dabei ist der Fokus der neugebildeten Bundesdelegation Hessens vor allem die Vernetzung und der rege Austausch mit anderen Ländern.

Anders als in den vergangenen Jahren wurden aufgrund einer Änderung der Geschäftsordnung
keine Ausschüsse an neu gewählte Mitglieder des Landesvorstands verteilt. Der Landesvorstand
bildet sich nun aus vier Koordinatorinnen, die Referate leiten und weiteren vier Mitgliedern, die als Projektleitungen wichtige bildungspolitische Projekte im Interesse der Landesschülerinnenvertretung leiten.
Das Referat für Inneres übernimmt Orsolya Fábián-Zomora, die bereits im vergangenen Jahr den
Ausschuss für Inneres leitete. So wie Fábián-Zomora wurde auch Julius Brunow in seiner Arbeit
als ehemaliger Leiter des Ausschusses für Recht bestätigt und nun als Rechtskoordinator
gewählt. Für die Öffentlichkeitsarbeit, Kommunikation mit der Presse und das Auftreten der
Landesschülerinnenvertretung Hessens beispielsweise auf Social Media ist der Koordinator für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Elias Stanković zuständig. Aylin Erdogan leitet das Referat für Engagierten-Entwicklung, welches dafür sorgen soll, dass Schülerinnen, die sich einbringen
möchten, Gehör finden und beim Engagement unterstützt werden.

Die Projektleitungen sind Joline Prussait, Arda Turac, Maro Slomka und Britney Poon. Einige von
ihnen haben bereits vorher im Landesvorstand unterstützt und mitgearbeitet, was ihnen beim
Umsetzen wichtiger Themen und Projekte, die die Schüler*innen Hessens betreffen und
interessieren helfen wird.

Der neue Landesvorstand verspricht eine starke Stimme. Eine starke und bessere Vertretung.
Landesschulsprecherin Pia Rosenberg betont dies besonders in Bezug auf die veränderte interne
Aufteilung: „Die Umstrukturierung unseres Landesvorstands stellt für uns eine Verstärkung
unserer Möglichkeiten in der bildungspolitischen Arbeit dar. Ich bin zuversichtlich, dass wir
dieses Geschäftsjahr alle Schülerinnen besser vertreten werden.” Schülerinnen können nicht
„warten, bis die Politik aktiv wird”, verstärkt Landesschulsprecherin Louise Terhorst und führt
fort: „Wichtig ist jetzt jedoch, den Druck beizubehalten, da unser Bildungssystem mit
grundlegenden Problemen wie Lehrermangel und Lernrückständen zu kämpfen hat. Wir müssen
jetzt für die Zukunft von morgen handeln: nachhaltig und effizient.”