PM: Emely Dilchert – neue hessische Landesschulsprecherin

Am vergangenen Wochenende haben die Delegierten der hessischen Kreis- und Stadtschülerräte in Wetzlar verschiedene Positionen des Landesvorstands der Landesschülervertretung Hessen nachgewählt. Abiturbedingt schieden viele Mitglieder des Landesvorstandes aus, darunter auch Fabian Pflume (Rheingau-Taunuskreis) als Landesschulsprecher und Isa-Yael Roth (Hoch-Taunuskreis) als Stellvertreterin.

Als neue hessische Landesschulsprecherin wurde Emely Dilchert (Wiesbaden) gewählt. Durch ihre Arbeit als Landesvorstandsmitglied, die sie 2016 begann und ihre Tätigkeit in der Schülervertretung auf Bundesebene seit 2017, bringt die 18-jährige langjährige Erfahrung mit.

Marcel Kalif (Frankfurt) wurde als stellvertretender Landesschulsprecher nachgewählt und komplettiert mit Hannah Kriebel (Waldeck Frankenberg), ebenfalls als Stellvertreterin, damit den geschäftsführenden Vorstand.

Der Landesvorstand, bestehend aus Nora Schumann (Hochtaunuskreis), Alexandra v. Müller (Main-Taunus-Kreis), Julien Nagel (Frankfurt) und Lukas Mühlbauer (Kreis Kassel), wurde durch vier neu gewählte Mitglieder wieder vervollständigt.

Daher freuen wir uns, Bendix Heilig (Lahn-Dill-Kreis), Marleen Appuhn (Hochtaunuskreis), Puran Treue (Frankfurt) und Timo Samson (Rheingau-Taunus-Kreis) im Landesvorstand begrüßen zu dürfen.

Den Fokus möchte Emely Dilchert in ihrer Amtszeit auf den Landtagswahlkampf setzen. „Die folgenden Monate bis zu den Wahlen bieten uns die Möglichkeit, unsere Forderungen klar zu artikulieren und auf die chronische Unterfinanzierung im Bildungssektor aufmerksam zu machen“ so Emely Dilchert. „Unser Ziel ist es, dass Bildungspolitik während des Landtagwahlkampfes Thema Nummer eins ist“, erklärt sie weiter.

Für ihren neuen Stellvertreter, Marcel Kalif, steht fest: „Stillstand ist das letzte, was wir im Bildungswesen jetzt gebrauchen können.“. Der 19-jährige fordert daher: „Die Landesschülervertretung muss wichtige Reformen zur Lernmittelfreiheit oder der längst überfälligen Digitalisierung in den kommenden Monaten mutig angehen.“

Durch die Neuwahlen konnte auch die Bundesdelegation durch Maurice Schiller (Werra-Meißner-Kreis) bereichert werden. Er unterstützt Tayyab Mohammad (Stadt Offenbach) und Johannes Strehler (Kreis Bergstraße), die bereits seit November 2017 ihr Amt ausführen.

Zusätzlich stehen noch einige andere Projekte in nächster Zeit an. So möchte die Landesschülervertretung die Ergebnisse der hessenweiten Schülerinnen- und Schülerbefragung weiter in den Fokus der Öffentlichkeit stellen, um auf Missstände im hessischen Bildungswesen aufmerksam machen. Außerdem wird es unter anderem eine Podiumsdiskussion auf dem Hessentag mit dem Titel „Kauf dich zum Abschluss – wie „kostenfrei“ ist unser Bildungssystem wirklich?“ geben, in der die aktuelle Form von Lernmittelfreiheit genau unter die Lupe genommen wird.

Außerdem wird das Thema Bildung für nachhaltige Entwicklung stärker behandeln. Hierzu wird es Anfang Juni einen Kongress mit ca. 250 Schülerinnen und Schülern in Friedberg geben, zu dem u.a. Kultusminister Lorz und Umweltministerin Hinz erwartet werden.

Mit freundlichen Grüßen,
Emely Dilchert